Ein Blogpost in Zeiten der Transparenz

Seit heute ist dieses Blog auch auf Facebook vertreten. Wer die Halbstark Facebook-Seite liked, erhält also künftig direkt Infos über die neusten Blogeinträge. Sicherlich gibt es an Facebook eine ganze Menge zu kritisieren, aber es ist nun mal derzeit das wichtigste Kommunikationsmedium im Internet. Daher habe ich mich dazu entschlossen, auch dort präsent zu sein. Wer sich kritisch mit sozialen Netzwerken auseinandersetzen mag, dem sei dieser Text empfohlen. Ich glaube dennoch, dass Netzwerke wie Facebook emanzipatorisch nutzbar sind (eine These die ich jetzt nicht weiter ausführen will) und würde mich freuen, wenn ihre auch meine Facebook-Seite liked und teilt.
Daneben bin ich schon seit längerer Zeit auf Twitter vertreten. Und zwar hier. Twitter mag ich eigentlich lieber als Facebook und auch dort werden die neusten Posts verlinkt.
Zurzeit bin ich am Überlegen inwiefern es sinnvoll wäre, YouTube zu nutzen. Einerseits fände ich es schön, wenn ich die Gedichte vorlesen und hochladen würde. Andererseits schreibe ich sie auch gerne wieder um, und als Audiodateien sind sie dann nicht so leicht zu korrigieren. Ich überlege weiter.
Zudem werde ich in naher Zukunft die neue Kategorie „Kurz bemerkt“ einführen. Dort sollen, wie der Name andeutet, kurze Bemerkungen – Netzfunde, Musik usw. – gepostet werden. Damit möchte ich gern mein Blog etwas lebendiger werden lassen. Allerdings sehe ich dabei die Gefahr, dass der Kern des Blogs, die Gedichte, zu schnell in den Hintergrund gedrängt wird. Das fände ich blöd. Daher ist diese neue Kategorie erstmal ein Versuch.
Außerdem: Nächste Woche wird es mal wieder ein neues Gedicht geben.

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2 Antworten auf „Ein Blogpost in Zeiten der Transparenz“


  1. 1 Morph 05. Februar 2012 um 21:16 Uhr

    Ein Blogpost im Zeichen der Transparenz“ wäre als Überschrift dann wohl auch passend. ;)

    Facebook emanzipatorisch nutzbar? Inwiefern?

  2. 2 Emil 06. Februar 2012 um 16:15 Uhr

    Die Überschrift ist eine Anspielung auf die Piratenpartei und den mit ihr einhergehenden politischen Trend zur „Transparenz“.
    Ich denke, Facebook kann emanzipatorisch genutzt werden, weil noch nie so viele Menschen miteinander vernetzt waren. Ich selbst komme vom Dorf und weiß, wie es noch vor ein paar Jahren war, ohne Internet und soziale Netzwerke: Es gab kaum Möglichkeiten, Kritisches zu lesen oder sich mit Gleichgesinnten zu assoziieren. Soziale Netzwerke bieten gerade dazu sehr gute Möglichkeiten. Natürlich können sie auch repressiv genutzt werden, z.B. durch Cyber-Mobbing. In meinem Jahresrückblick habe ich im „Februar“ auf diese Ambivalenz hingewiesen: Die Facebook-User können Proteste gegen die Herrschenden organisieren, wie z.B. in Nordafrika, sie aber auch stützen, wie in dieser albernen Kampagne für Guttenberg. Die Technik selbst ist neutral. Es kommt darauf an, was Menschen mit ihr machen.

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